Optimale bauphysikalische Eigenschaften
und jede Menge Vorteile


Überblick für Einsteiger

Wie funktioniert ein Passivhaus?                            

Was bedeutet “Mein Passivhaus-Partnersystem”?

Lohnt es sich ein Passivhaus zu bauen?               

Wer garantiert mir die Qualität?                              

Altbausanierung im Passivhausstandard möglich?

Klimawandel - was kann man tun?                        

Wie wichtig ist eine Energieberatung?                   

Wie hoch sind die staatlichen Fördermittel?           


Kümmert´s uns,
was der Ölpreis macht?

Wer in einem Passivhaus wohnt, braucht
sich nicht zu fürchten, wenn Erdöl, Erdgas,  
Kohle und andere Energieträger knapper
und teurer werden. Solarenergie ist uner-
schöpflich und die Sonne schickt keine
Rechnung. Das Passivhaus ist die verläss-
lichste Rentenversicherung.
Dank technischer Entwicklungen bietet das
Passivhaus viel Raum für individuelle Ge-
staltungswünsche und durch die öffentlichen Förderungen sind die Baukosten für Passiv-
häuser nicht viel höher als bei einem her-
kömmlichen Haus. Und so geht alles Hand
in Hand: Design und Behaglichkeit,
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.
Wer sich für ein Passivhaus entscheidet,
hat verstanden, worum es geht.  
Und Passivhäuser sind -
wer wollte das bestreiten?
- die Häuser der Zukunft.

365 Tage Aufenthalt
an einem Luftkurort.

Aus hygienischen Gründen kommt die frische
Luft in ein Passivhaus durch eine automatische Komfortlüftung. Dieses System bietet etwas,
was kein offenes Fenster zu leisten imstande ist: Frische Luft kommt herein, während
Verkehrslärm, Insekten, Staub, Ruß und
Pollen draußen bleiben.
So entsteht ein gesundes und behagliches Raumklima. Und durch den Einsatz eines
Wärmetauschers bleibt dabei die Wärme im
Haus.     

Die Grundidee des Passivhauses ist ganz einfach:
Wärmeverluste werden so weit verringert, dass sie
im wesentlichen durch solare Wärmegewinne und
der Wärmeabgabe von Personen und Geräten aus-
geglichen werden, ohne Einsatz von Technik -

eben passiv. Nur die dann noch verbleibenden
Wärmeverluste werden von einem Heizungssystem
"en miniature" gedeckt.

Beim Passivhauskonzept besteht der Nutzen
aber keinesfalls nur in der Energieeinsparung.
Wer hier in zukunftsweisende Technologie
investiert, erhält auch ein Gebäude das bau-
physikalisch unproblematisch ist, langlebige
Komponenten aufweist und im Sommer wie
im Winter einen hohen raumklimatischen
Komfort bietet.

  • Extrem geringe Heizkosten durch optimal gedämmte Fassaden
  • Günstige Zinsen und hohe staatliche Förderung
  • Hoher Wohnkomfort und ganzjährig Frischluft durch die Komfortlüftung – ideal zur Reduzierung von Allergien
  • Gleichbleibend hohe Luftqualität über das Jahr
  • Warme Oberflächen - dadurch Vermeidung von Tauwasserbildung
  • Garantierte Schimmel- und Pollenfreiheit
  • Keine Geruchsbelästigung durch modernste Filtertechnik
  • Lärmreduzierung bei Tag und Nacht durch Lüftungsanlage, Spezialfenster
    und schalldämmende Wärmedämmverbundsysteme
  • Wirksame Umweltentlastung

 

Das Prinzip des Passivhauses funktioniert
durch die nachfolgend aufgeführten
konzeptionellen Elemente:

  • Durch Südorientierung und Verschattungsfreiheit;
    insbesondere durch die nach Süden ausgerichteten
    Fenster werden die passiven Solarenergiegewinne optimiert.
     
  • Die kompakte Gebäudehülle und ein vollkommener Wärmeschutz
    bei allen Bauteilen vom Boden bis zum Dach. Gesamt-U-Wert < 0,15 W/m²K.
     
  • Bei Ecken und Anschlüssen wird besonders auf die Wärmebrückenfreiheit geachtet. Die Wärmebrückenwirkung aller Details soll "0" sein. 
     
  • Die Dichtheit der Aussenhülle. Bei einem Drucktest von 50 pascal Unterdruck muss der Restluftwechsel kleiner als 0,6 sein. (Blower-Door-Messung). 
     
  • Bei den Fenstern muss die Dämmwirkung von U < 0,8 W/m² K betragen (Verglasung einschl. Rahmen), wobei der Gesamtenergiedurchlass > 55% sein sollte. Diese Eigenschaft garantiert, daß auch im kalten Winter, Netto-Wärmegewinne erzielt werden.
     
  • Im Passivhaus wird der notwendige Heizwärmebedarf von einer geringen elektrische Nacherwärmung der Frischluftzufuhr erledigt. Dadurch ist der Einsatz einer konventionellen Heizung nicht notwendig. Der Einsatz einer Wärmepumpe ist ebenfalls möglich. 
     
  • Das “Mein Passivhaus” wird in allen Fertigungsphasen durch eine strenge Qualitätskontrolle und dem Blower-Door-Test geprüft .