Überblick für Einsteiger

Wie funktioniert ein Passivhaus?                            

Was bedeutet “Mein Passivhaus-Partnersystem”?

Lohnt es sich ein Passivhaus zu bauen?               

Wer garantiert mir die Qualität?                              

Altbausanierung im Passivhausstandard möglich?

Klimawandel - was kann man tun?                        

Wie wichtig ist eine Energieberatung?                   

Wie hoch sind die staatlichen Fördermittel?           

Energieeffizienz „Made in Europe“

Bessere Wärmedämmung, sehr gute Fenster,
Wärmerückgewinnung, sparsame Heizsysteme
in allen diesen Bereichen ist Europa weltweit
führend. Diese Techniken werden hier entwickelt, die Produkte hier gefertigt und vom
regionalen Handwerk eingebaut.

Energieeffizienz kann nicht nur ein paar Prozent
des bisherigen Verbrauchs einsparen helfen.
Moderne, marktgängige, wirtschaftlich einsetz-
bare  Technik spart in modernisierten Altbauten
regelmäßig über 75% und oft bis zu 90%
Energie ein.

Energieeffizienz darf nicht mit „Energiesparen“
verwechselt werden. Eine bessere Wärmedäm-
mung spart nämlich nicht nur Energie, sondern
sie verbessert die Behaglichkeit im Wohnraum
und sie schützt die Bausubstanz vor Schäden.
Umfangreiche Feldstudien des Passivhaus-
Instituts beweisen dies.   Informationen dazu
finden Sie z.B. im Internet unter www.passiv.de.

Der Einsatz von verbesserter Energieeffizienz muss noch nicht einmal teuer werden:
Gebäude werden ohnehin von Zeit zu Zeit neu
verputzt. In diesem Moment kann eine verbes-
serte Wärmedämmung mit nur geringen Zusatz-
kosten angebracht werden.
Dies „rechnet“ sich schon bei einem Heizölpreis
von 30 Cent pro Liter. Bei heutigen Ölpreisen
von 70 Cent ist die verbesserte Wärmedämmung
ein richtiger Renditeschlager, und bei morgigen
Heizölpreisen von 1.- bis 2.- Euro überhaupt
nicht mehr wegdenkbar. Und obendrein gibt es
für die energietechnische Verbesserung von
Gebäuden noch die höchsten Wohnbauförder-
ungen.
 

Quelle: Dr. Wolfgang Feist, Passivhaus Institut

Energieeffizientes Bauen - das rechnet sich...

Betrachtet man die Kosten, die ein Haus so über die Jahre
verursacht, sind neben den reinen Baukosten vor allem die
laufenden Betriebskosten ein wichtiger Faktor. Ein wesent-
licher Teil dieser Betriebskosten wird für das Beheizen der
Räume aufgewandt. Mit Blick auf die weltweit immer weiter
explodierenden Rohstoffpreise, sind gerade hier erhebliche
Steigerungen zu erwarten.

Auf der anderen Seite lässt sich vor allem bei den Energie-
kosten richtig sparen. Hier zahlt sich energieeffizientes
Bauen in jedem Fall aus.  

Auch wenn die reinen Baukosten eines Passivhauses kaum
höher liegen als die eines „normalen“, nach EnEV-Standard
gebauten Hauses, so zeigt die Gesamtbilanz ein enormes
Einsparpotential.

In unserer Beispielrechnung lassen sich nach 35 Jahren
bei einem Passivhaus fast 230.000 Euro einsparen. Und

das bei einer angenommenen durchschnittliche Steigerung
der Energiepreise um 8 % – tatsächlich lag die Steigerung
in den letzten 5 Jahren bei durchschnittlich weit über 20 %
.

 

Wen kümmert´s, wie sich die Energiepreise entwickeln?

Wer in einem Passivhaus wohnt, braucht sich nicht zu fürchten, wenn Erdöl, Erdgas oder Kohle knapper
und teurer werden. Solarenergie ist unerschöpflich und die Sonne schickt keine Rechnung.

Das Passivhaus ist die verlässlichste Rentenversicherung.